Der Koran und der Islam, historische und geopolitische Studie > Entstehung 2. Seite
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Die jüdische Religion (die Religion vom alten Testament) hat viele Propheten. Aber die Schlüsselpersönlichkeit der Hebräergeschichte ist Moses, ein wahrscheinlich sehr kluger Mann, der bei Pharao mit der Ehre die einem Prinzen zusteht erzogen wurde (wenn die Bibel recht hat). Er hat also keine Schwierigkeiten gehabt, sein armes und ungebildetes Volk mit seiner Geschichte vom Berg Sinai zu betrügen. Es ist sehr leicht, sich allein und weit von den neugierigen Menschen zurückzuziehen, um « die Stimme des unbarmherzigen Gottes zu hören » und um die « Tafeln » zu sammeln, die vorher geschrieben und an einen bestimmten Ort gestellt worden waren. Die Lüge war grob, aber mit einem ungebildeten und abergläubigen Volk konnte es nur klappen. Moses hatte das Beispiel der geschickten ägyptischen Priester gut verstanden. Auf diese Art und Weise hat er es geschafft, den Kult "des einmaligen Gottes" aufzudrängen, der eine Idee vom Pharao Amenophis IV (9), (oder Akhenaten) war, der vergeblich versucht hatte, diesen Kult in Ägypten einzuführen. Akhenaten hatte auf sein Projekt verzichten müssen, weil die Priester der ehemaligen Religion zuviel Macht hatten. Sein Sohn wurde zuerst Tutankhaten (« Vollkommenes Leben mit Aton ») genannt, aber mit 20 musste er für Tutankhamen wechseln, um nicht ermordet zu werden.

Der ägyptische Begriff "einmaliger Gott" ist das Mittel gewesen, die hebräischen Stämme zu vereinigen, er ist der Zement dieses Volkes gewesen, das von der Lehre des « gewählten Volkes » geschmeichelt worden war. Es ist immer angenehm, geschmeichelt zu werden !

Als die von der Wüste gekommenen Araber im VI. Jahrhundert anfingen, das Gebiet von den Juden (Palästina) zu kolonisieren, wurden sie allmählich der Kraft bewusst, die das « Buch » (Byblos in griechisch) den Nachkommen der geflüchteten Sklaven aus Ägypten verlieh. Und so wuchs schon am Ende des VI. Jahrhunderts bei den Arabern die Lust, ihr eigenes « Buch Gottes » zu haben, das die einzelnen arabischen Stämme wie die Juden vereinigen würde.

So sieht die historische Genese des Korans aus. Dieses Buch ist von der Torah und der Bibel inspiriert, und es fehlte nur noch ein « Prophet » für die « Offenbarung », eine Art von beduinischem Moses. Muhammad « Al-Amine » (das bedeutet : « der Treue », er hatte diesen Spitznamen von den anderen gekriegt) war wegen seiner Kultur und seiner Persönlichkeit der geeigneteste Mensch, um diese Rolle zu spielen.

une page d’une Thora du XVe siècle conservée à Londres (British Muséum, département des manuscrits orientaux)
Kopie von einer Seite einer Thora aus dem XV. Jahrhundert in London (British Muséum, Departement für orientalische Manuskripte). Dieses Buch ist wie alle Manuskripte von dieser Epoche mit Zeichen geschmückt, die den Arabesken gleichen.
une page du coran du XVe siècle conservé au musée Topkapi d’Istanbul
Eine Seite aus einem Koran aus dem XV. Jahrhundert im Topkapi Museum von Istanbul.
Der Koran ist überhaupt kein "einmaliges" Buch, aber die originelle arabische Version hat (vor allem bei denen, die arabisch können) eine größere Wirkung als die einzelnen Übersetzungen. Die Verse haben einen Rythmus, der mit der Übersetzung verschwindet. Sonst ist er ein sehr schlecht geschriebenes Buch, das nicht besonders interessant ist, was die Literatur betrifft.

Einige Hinweise über die Araber :

Die erste historische Andeutung auf die Araber stammt aus dem Jahr 854, als der König von Abyssinie Salmanasar der III. eine Strafexpedition gegen den König von Damas und seine Verbündeten führte. In einem Text steht, dass Salmanasar der III. die königliche Stadt Kardar zerstört, und die anderen Gebiete vom König Hadadezer verwüstet hat. Es steht auch, dass 1200 Wagen genommen worden sind, während 1.200 Reiter, 20.000 syrische Fußsoldaten und die 1.000 Kamele und Kameltreiber des arabischen Chefs Gindibu kampfunfähig gemacht wurden.

Wir wissen, dass der südliche Teil von Arabien zuerst ( im IX. Jahrhundert) zum Königreich Minos gehörte, dass er dann aber vom Königreich Saba regiert wurde, dessen Reichtum (der unter anderem vom Handel der lokalen Gewürze und von wertvollen Materialien aus Indien verursacht war) verantwortlich für die Legende von « Glücklich Arabien » ist. Später gehörte der südliche Teil von Arabien dem Königreich Himyarite (der im II. Jahrhundert vor Christus entstanden war). Aber dieses Gebiet wurde im IV. Jahrhundert nach Christus von Aksums Abessiniern erobert.

Der nördliche Teil ist nicht besonders gastlich und wurde nicht viel besiedelt. Erst am Ende der Dynastie der Himyariten erscheint die kleine Stadt Mekka, die mit den Koraischiten eine Art von « Handelsstadt » wird, und die die Kontrolle des Handelsverkehrs zwischen dem indischen Ozean und dem Mittelmeer nach und nach übernimmt.

Der Hedjaz lag auf der Strecke der Karawanen, was Mekka sich schnell entwickeln und die Koraischiten (zu denen Mohammed gehörte) an die Macht kommen ließ.

Es gab einen Unterschied zwischen den Arabern, die sesshaft geworden waren (in dem sie sich in Handelsstädten, Hafen oder im ein bisschen feuchteren südlichen Teil der Halbinsel niedergelassen hatten) und denen, die noch Nomaden waren, die Beduinen genannt werden. Die erste Gruppe bestand aus Handelsmännern, die der Welt offen waren, während die Araber der zweiten Gruppe eine geschlossene und ständige Art von Leben behielten, sie führten regelmäßig Razzias auf Kosten der Sesshaften. Sie wollten als « Herre der Wüste » betrachtet werden, aber sie waren nur vulgäre Plünderer, die miteinander und getrennt von der zivilisierten Welt lebten, bis Mohammed sie mit seiner angeblichen « Offenbarung » verbündete (in dem er sie militärisch unterbreitete). Ein Ziel des Islams war, die Razzias zu beenden, um den Handel sicherzustellen. Mohammed war ein ehemaliger Kameltreiber, und er ist dann Kaufmann geworden (in dem er die reiche Khadija heiratete), er hat viele Beschäftigungen gehabt, die nichts "göttliches" haben.

Der « typische » Araber ist ohne Zweifel der Beduin. Wegen seiner Isolierung hat er seine spezifischen semitischen Eigenschaften nicht verloren. Heute gibt es noch Beduinen, die sich seit 1500 Jahren kaum entwickelt haben, und die eine Art von « ethnischen Fossilien » sind. Dieses Leben "hinter verschlossenen Türen" (die Araber haben etwa 20 Jahrhunderte getrennt vom Rest der Welt gelebt) ist eine Erklärung für die sehr konservative Natur des Islams. Dieser Unterschied zwischen der arabisch-moslemischen Welt und der westlichen Welt wird jedes Jahr immer größer. Auf der einen Seite haben wir die islamische Welt, die noch in ihrer Vergangenheit steckt, und die sich nicht entwickeln will. Auf der anderen Seite gibt es die westliche Welt, die sich um so schneller entwickelt, dass sich ihre Technologie seit dem XIX. Jahrhundert ständig sehr schnell entwickelt. Hier werden die Geschichte und die Ethnologie hilfreich. Der Islam hat sich bei ungebildeten Völkern durchgesetzt, die keine wissenschaftliche und keine philosophische Kultur hatten (siehe was wir über die sehr seltenen moslemischen Philosophen geschrieben haben), und die nicht viel vom irdischen Leben erwarteten. Er ist eine Religion der Frust und der Verneinung des Lebens.

In seinem Buch über den Islam beschreibt René Kalisky sehr gut die wesentlichen Züge der arabischen Nomaden. Er berichtet über ihr abenteuerliches Leben in der Wüste, über ihre unaufhörlichen internen Streite (die sich in den islamischen Sekten fortgesetzt haben), über ihre plötzlichen und gewalttätigen Leidenschaftszugänge. Er berichtet auch über die kriegerischen Beduinen vom Hedjaz und vom Nedj – die sowohl eine reine Wildheit als auch eine ritterliche Großzügigkeit aufweisen konnten – die « ihre eigene Ehre liebten ».

Es gehört zu den frustrierten Völkern, kriminelle Handlungen als « Ruhm » anzusehen. Und es gibt nur einen Schritt vom « Ruhm » zur « Ehre », dieser Schritt ist gar nichts für die, die ihre Argumente durch die Waffen aufzwingen !

Im Namen von ihrer angeblichen « Ehre » fingen die Araber an, sich gegenseitig umzubringen. Dann haben sie für den « Ruhm » von ihren Stamm oder Klan ständig Krieg gemacht. Und mit Mohammed konnten sie  - « für Gottes Ehre » - ihre Lust nach Zerstörung und Plünderung in die Nachbargebiete und dann in die ganze Welt ausbreiten. Noch heute sind die Handlungen der islamisierten Leute häufig durch die Frust verursacht.

Auf der Titelseite von einer französischen Handelszeitschrift von 1980 kann man lesen :

« Die Gläubigen schlugen und massakrierten bis zum Sonnenuntergang...
Und die Angst vor den Arabern bemächtigte sich aller Könige
 ».

Diese Zeitschrift (die von « Time-Life International » herausgegeben wurde) bezieht sich auf die Veröffentlichung vom Buch « L’Aube de l’islam » ( = der Ursprung des Islams) (Sammlung « Les grandes époques de l’homme »). Diese Beschreibung der Entstehung des Islams ist sinnvoll. Sie bezieht sich auf die « rühmlichen gewalttätigen Handlungen » von Mohammed und seinen Aposteln, die nichts anderes als Verbrechen sind. In dieser Zeitschrift kann man folgenden Text lesen : « Es ist ein scheinbarer Widerspruch. Das Bild von einer Welt voller Legende, voller fabelhaften Paläste, fliegenden Teppiche und wunderschönen Moscheen, derer Verzierung sich keiner einbilden kann. Und die beherrschende Anwendung vom strengsten religiösen Gesetz der Welt, von einem Gesetz, dem man sehr sorgfältig gehorchen muss, da die Gefahr droht, einen Arm, ein Bein... oder sogar das Leben zu lassen...  ».

Auf der letzten Seite von der Reklame liest man weiß auf schwarz in großen Buchstaben :

« Gott hat Ihnen eine beträchtliche Beute versprochen. Und Sie werden es erhalten »
(Auszug aus dem Koran).

Dieser sehr vernünftig gewählter Text beweist, dass die Autoren und Herausgeber von diesem Buch die Natur des Islams ganz gut verstanden hatten. Sie waren schon 1980 (vor über zwanzig Jahren !) viel scharfsinniger als die westlichen Politiker. Aber es ist wahr: sie kannten den Islam. Sie waren gezwungen gewesen, den Koran zu lesen und sich über die Geschichte der arabischen Welt zu erkundigen, um ihr Buch zu schreiben. Ihnen war die islamische Gefahr für die Industrieländer bewusst geworden. Die Politiker wissen nichts davon. Sie sehen nicht weiter als das Ende von ihrem Mandat !

Man kann nicht den Islam verstehen, ohne den Koran untersucht zu haben, und man kann nicht den Koran verstehen, ohne die Araber, ihren Ursprung und ihre Geschichte zu kennen. Das Leben in der Wüste ist grausam und erbarmungslos. Alles muss durch den Kampf erobert werden. Die Mentalität der Araber wurde viele Jahrhunderte durch diese Umwelt beeinflusst. Erobern gehört zu ihrer Natur. Ihre Religion entspricht logischerweise ihrer Denkweise, da sie von einem Araber aus dem VI. Jahrhundert erfunden wurde.
 
Der Islam ist eine ungeschliffene und erbarmungslose Religion, in der der Krieg und die Eroberung eine große Rolle spielen. Er kennt keine andere Freude als die, die ein brutaler Mensch empfinden kann, wenn er den anderen sein eigenes Gesetz durch die Kraft aufzwingt, wenn er ihre Güter (darin sind die Frauen inbegriffen) stiehlt, wenn er sich « mächtig » fühlt (egal, ob er recht oder falsch hat), eine Freude, die von der Zufriedenheit, Allahs Befehl gefolgt zu haben, vom Versprechen, später ins Paradies zu gehen, wo diese Art von Spaß kein Ende hat, und vom Glück, der schrecklichen Hölle zu entkommen, vergrößert wird.

Ein Roman behandelt das Thema von einem ungeschliffenen Volk aus der Wüste, das die Welt durch die Kraft erobert, in dem es der totalitären Botschaft von einem Mystiker folgt: Dune, von Frank Herbert, dieses Buch wurde von der Geschichte von Mohammed, vom Koran und vom Islam inspiriert.

Es ist auch interessant, die traditionelle Darstellung vom barbarischen Krieger, wie sie in den Filmen vorgestellt wird, mit der des moslemischen Soldates :

Conan
der Barbar

Eine Produktion von De Laurentiis
Koran
der Unbarmherzige

Eine Produktion von El Mottalib
Affiche du film Conan le barbare Représentation traditionelle de Mahomet
Traditionelle Darstellung
von einem kriegerischen Barbar
 
Botschaft :
Conan, was ist das beste im Leben ?
Seine Feine vernichten, sie vor sich sterben sehen
und die Schreie von ihren Frauen hören !

Das ist gut !

[Auszug aus dem Film Conan der Barbar]
Traditionelle Darstellung
von einem moslemischen Soldat
 
Botschaft :
- Das irdische Leben ist für die, die nicht glauben.
- Wenn Sie auf die Ungläubigen stoßen,
töten Sie diese, bis Sie ein großes Blutbad gemacht haben.

- Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

[Auszug aus dem Koran, Verse 2:208 & 47:4]

Aber verlaufen wir uns nicht in die Fiktion, sondern kommen wir in die Geschichte zurück.

Torah, Bibel, Talmud, Traditionen und Koran

In folgender Tabelle finden Sie die Liste der einzelnen Bücher der Torah und der Bibel. Mohammed wurde vom Alten Testament, das die Juden und die Christen gemeinsam haben, bewusst oder unbewusst inspiriert. Der Koran ist eine Mischung aus Auszügen der Torah und des Talmuds, aus arabischen Traditionen der ersten Jahrhunderte und aus persönlichen Hirngespinsten (dazu kommen die so bequemen « Ausnahmen » und die Veränderungen vom Kalifen Uthman).

liste des textes qui
constituent la torah et la bible

Während die Bibel einigermaßen für einen historischen Roman gehalten werden kann, ist der Koran nur ein zusammenhangloses und widersprüchliches Buch, das keinen literarischen Wert besitzt. Wie der französische Autor Michel Houellebecq sagte, « Wenn man den Koran liest, wird man verblüfft, verblüfft...» denn es ist wirklich das dümmste Buch, das man finden kann. Es ist leider auch das gefährlichste !

Viele Fragen bleiben offen über die Entstehung der Bibel. Lange wurde behauptet, dass Moses der Autor der Torah sei (nach der jüdischen Tradition), aber schon seit der talmudischen Epoche (von –135 vor JC bis 500 nach JC) zweifelten viele Gelehrten davon. Sie hatten unter anderem gemerkt, dass Moses nicht der Autor von 5. Moses sein konnte, da sein eigener Tod und spätere Ereignisse in diesem Buch erzählt werden. Am Ende des XVII. Jahrhundertes meinte zum Beispiel Spinoza, dass die Torah nicht von Moses, sondern von einem Schreiber namens Ezra war. Er wurde wegen dieser These von der portugiesischen Synagoge von Amsterdam vertrieben, aber diese These ist noch immer der Grund der modernen biblischen Kritik. Heutzutage ist die « dokumentarische Hypothese » am berühmtesten. Sie sagt aus, dass die Thora von vier verschiedenen Schriftstellern geschrieben worden sei, die alle ihren eigenen Stil haben. Diese Hypothese ist auch eine Erklärung für die Wiederholungen im Text.

Während einige Zweifeln über das Alte Testament bestehen, ist der Koran eine reine Erfindung, die auf den angeblichen « Offenbarungen » von einem Kurpfuscher basieren, der von seiner stammartigen Kultur und dem Monotheismus beeinflusst wurde.

le roi Salomon lisant la Torah
Buchmalerei in einer hebräischen Bibel des XII. Jahrhundertes. Sie ist eine Darstellung vom König Salomon beim Lesen der Torah.
Isaïe est le premier des trois grands prophètes bibliques
Jesaja ist der erste der drei großen biblischen Propheten. Er habe im VIII. Jahrhundert vor Christus gelebt. Sein « Buch » ist eines der 39 Dokumente des Alten Testamentes. Wie bei den meisten hebräischen Propheten enthält es ein politisches Engagement, eine religiöse Botschaft und eschatologische Visionen. Mohammed ist offenbar von diesem Buch inspiriert worden.

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